Die Top 3 Innovationsverhinderer

Die Top 3 der Innovationsverhinderer sind Angst, Macht und Glauben, ein Auszug aus dem Trend Index 2016.1von 2bAHAED– Deutschlands erfolgreichstem Think Tank.

Innovationsverhinderer Angst

Immer schnellere Entwicklungen fordern von Führungskräften das Treffen von strategischen und strukturellen Entscheidungen auf unsicherer Basis. Daraus entwickelt sich die Angst, die falsche Alternative zu wählen. Als Resultat werden oftmals keine Entscheidungen getroffen.

Jeder dritte Teilnehmer der Befragung gibt an, schon einmal Innovationen aus Angst verhindert zu haben. Dies sei teilweise bewusst, teils auch unbewusst geschehen. In jedem Fall wird deutlich, dass in deutschen Unternehmen dringend Maßnahmen implementiert werden müssen, um diesen Effekt zu mindern.

Mehr als die Hälfte der Befragten erfährt kaum Unterstützung bei Entscheidungen auf unsicherer Basis durch risikofreundliche Prozesse.

Innovationsverhinderer Macht

Im Zuge der Digitalisierung kommt es zur Verschiebung der Macht innerhalb des Marktes. Während in der alten Welt der Besitz von Infrastruktur Macht bedeutete, nimmt in der neuen, digitalisierten Welt der Zugriff auf den Kundendialog diesen Platz ein. Wer verliert und wer gewinnt an Macht, wenn wir die Kontrolle über Strukturen und Prozesse aus der Hand geben?

Die Trendentscheider geben an, dass in ihren Unternehmen durchschnittlich 40% der Führungskräfte sich einen Machtgewinn durch Innovation erhoffen. Eine nahezu gleich große Anzahl an Führungskräften befürchten einen Machtverlust (43%) – durchschnittlich befürchtet, so die Experten, knapp jede zweite Führungskraft einen Machtverlust durch Innovation.

Nur ca. 10% der Befragten gaben an, dass ein Großteil der Innovationsideen in ihrem Unternehmen die Hürde Macht erfolgreich überwindet. Entscheidender Faktor, um eben diesen Innovationsverhinderer zu bewältigen, ist die Kommunikation.

Innovationsverhinderer Glaube

Disruptive Innovationen gehen zielgerichtet über existierende Glaubensgrenzen und Denkmuster hinaus und setzen voraus, den Glauben an bestehende Regeln in Frage zu stellen und zu erweitern.

Machen Sie Ihre Experten zu Quereinsteigern! 80% der Befragten gaben an, dass der Quereinsteiger innovativer sei als der Experte. Denn derjenige, der seine Position erst relativ kurzzeitig besetzt, hat einen anderen Blickwinkel und bringt neue Impulse von außen mit in seine Arbeit. Der Experte hingegen besitzt oftmals Scheuklappen und neigt dazu, einen festgefahrenen Weg immer wieder zu gehen und an seinem Glauben an bestimmte Muster festzuhalten.

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